Visuelle Forschungsmethoden 

Sozialisations-, Bildungs- und Lernprozesse werden heute viel stärker als früher durch Bilder beeinflusst. Bilder repräsentieren Vorstellungen über Wirklichkeit, mittels Bilder wird kommuniziert und Wirklichkeit konstruiert. Studien zur Nutzung und Bedeutung von visuellen und audiovisuellen Medien in unterschiedlichen Sozialisationskontexten waren schon immer ein wichtiger Gegenstandsbereich der Medienpädagogik (> Mediensozialisation).

Medienförmigkeit menschlicher Wahrnehmung

Die Brisanz, visuelle Forschungsmethoden stärker zu berücksichtigen, ergibt sich vor allem aus den Veränderungen im Gegenstandsbereich der Forschung selbst. Wenn die Einschätzung stimmt, dass die medienvermittelte Wahrnehmung und Kommunikation erheblich an Bedeutung gewonnen hat, kann dies nicht ohne Auswirkung auf theoretisch-konzeptionelle und methodische Überlegungen bei der Entwicklung von Forschungsdesigns bleiben. Gerade das Medienhandeln von Kindern und Jugendlichen zeigt, dass Wahrnehmung und Kommunikation keine unveränderbaren Größen sind, sondern sich im Kontext medien-ästhetischer Angebotsformen, soziokultureller Orientierungen und individueller Dispositionen dynamisch verändern. Qualitative Forschungsansätze, die die Relevanz subjektorientierter Methoden betonen, haben die medienvermittelte Wahrnehmung und Kommunikation zu berücksichtigen.

Worin liegen spezifische Qualitäten von Foto und von Film?

Die besondere Qualität der Fotografie liegt vor allem in der Reduktion auf Momenteindrücke, in der emotional starken Wirkung einzelner Bilder, in der Darstellung räumlicher Kontexte, in projektiven Verfahren (z.B. Fotobefragung). Im Unterschied zur Fotografie ermöglicht die videografische Dokumentation und Gestaltung besonders das Darstellen von Bewegungs- und Handlungsabläufen in Bild und Ton, die Dokumentation komplexer non-verbaler Ausdrucksformen (Mimik, Gestik, Haptik, z.B. in Gruppensituationen), die symbolische Verarbeitung von Erfahrungen und den Ausdruck von Gefühlen und Stimmungen im Zusammenspiel von Bildern, Musik und Sprache.

Forschungsmethodische Ansätze

In wissenschaftlichen Disziplinen, insbesondere in der Bildwissenschaft, der Medien- und Filmwissenschaft, der visuellen Anthropologie und der visuellen Soziologie waren Foto und Film schon immer ein zentraler Forschungsgegenstand. Auch methodisch gibt es etablierte Ansätze in den genannten Disziplinen, wie Foto und Film zur Generierung von Daten im Kontext unterschiedlicher Erkenntnisinteressen und methodologischer Ansätze genutzt und wie vorhandene (audio-)visuelle Materialien analysiert und interpretiert werden können. Inspiriert durch Studien in anderen Wissenschaftsdisziplinen entwickelten sich in der Medienpädagogik seit geraumer Zeit Ansätze, die mittels visueller Methoden generiertes Datenmaterial (z. B. Photo-Elicitation) und > mediale Eigenproduktionen von Kindern und Jugendlichen in Forschungskontexten verstärkt einbeziehen (vgl. Niesyto/Marotzki 2004; 2006; Niesyto/Moser 2007; siehe auch die Austauschtreffen zum Thema „Visuelle Methoden in der Forschung“, die 2009-2013 stattfanden > Fachtagungen).

Visuelle Methoden in der medienpädagogischen Forschung

In meinem Grundlagenbeitrag zu visuellen Methoden in der (qualitativen) medienpädagogischen Forschung (Niesyto 2017; Link) werden im ersten Kapitel Forschungsansätze und Anwendungsbereiche und im zweiten Kapitel verschiedene visuelle Methoden im Zusammenspiel mit verbalen Methoden der Datenerhebung vorgestellt. Der Beitrag setzt sich auch mit Herausforderungen und Problemfeldern bei der Interpretation medialer Eigenproduktionen auseinander. Hierzu gehören u.a. die Frage der Mehrdeutigkeit und der Kontextrelevanz visueller Materialien. Im Schlussteil geht der Beitrag auf spezielle Herausforderungen ein, u.a. auf Fragen von Datenschutz und Forschungsethik bei fotografischen und filmischen Darstellungen.


Cover Sammelband "Bildinterpretation und Bildverstehen" (Marotzki & Niesyto 2006)

Die Publikation Bildinterpretation und Bildverstehen (Link) geht auf die Fachtagung Bildinterpretation zurück, die am 25./26.06.2004 in Ludwigsburg stattfand. Die Vortragenden stellten jeweils ihr Konzept zur Bildinterpretation vor und bezogen es auf die drei untenstehenden Fotos.

Mein Beitrag Bildverstehen als mehrdimensionaler Prozess unternimmt den Versuch, die zu den drei Fotos entstandenen Bildinterpretationen vergleichend auszuwerten und vor allem die Plausibilität von Lesarten sowie die damit verbundenen methodischen Fragen zu reflektieren.

Foto: EU-Projekt CHICAM (2001-2004)
Foto: EU-Projekt CHICAM (2001-2004)

Die nebenstehenden drei Fotos wurden den Vortragenden vor der Tagung seitens der Veranstalter zur Verfügung gestellt. Als Kontextinformation gab es lediglich den Hinweis: „Die Fotos stammen aus einem Forschungsprojekt über die Lebenswelt von Kindern aus Migrationskontexten“.

Foto: EU-Projekt CHICAM (2001-2004)

Die Tagungsleitung verzichtete bewusst auf weitere Kontextinformationen, um Möglichkeiten und Grenzen bildbezogener und bildimmanenter Analysen besser ausloten zu können. Die Tagung erhielt hierdurch ein Stück weit einen Workshop-Charakter und bot anwendungsbezogene Einblicke in verschiedene Methoden der Bildinterpretation.


Lebensweltlich-hermeneutischer Ansatz der Bild-  und Filminterpretation 

In der eigenen Forschungsarbeit präferiere ich einen lebensweltlich-hermeneutischen Ansatz unter Integration von Elementen einer bild- und filmsprachlichen Formanalyse. Dieser Ansatz ist eingebettet in Überlegungen zur grundsätzlichen Bedeutung präsentativer Symbolik für Kommunikation und Selbstausdruck (> sozial-ästhetische Forschungsperspektive). Mit dem lebensweltlich-hermeneutischen Ansatz verbindet sich ein mehrstufiges Interpretationsverfahren (ausführlich in: Niesyto 2006, S. 280-285; Niesyto 2018, S. 786-790). Das Interpretationsverfahren versteht sich als ein „Grundgerüst“ und möchte eine Orientierung für die Auswertung und Interpretation von Foto- und Videomaterialien geben. Das konkrete Vorgehen ist für den jeweiligen Gegenstandsbereich und das jeweilige Erkenntnisinteresse zu modifizieren.

1) Erstverstehen > 2) Bild-/Filmbeschreibung und Formanalyse > 3) Symbolverstehen > 4) Kontextwissen > 5) Zusammenfassung > 6) intersubjektive Überprüfung und kommunikative Validierung


Das ‚Besteck‘ klassischer Foto- und Filmanalysen reicht nicht aus

Wenngleich Erstlings- und Amateurproduktionen nicht das bild- und filmsprachliche Niveau von professionellen Produktionen haben, so können sie dennoch in authentischer Weise Themen und Ausdrucksformen enthalten, die Suchbewegungen und Orientierungen von Kindern und Jugendlichen verdeutlichen. Um einen interpretativen Zugang zu diesen Eigenproduktionen zu erhalten, kann aber nur bedingt auf das ‚Besteck’ klassischer Foto- und Filmanalysen zurückgegriffen werden. Notwendig ist ein Gespür für Mischungen aus foto- und filmsprachlichen Grundelementen (die in unterschiedlicher Weise adaptiert werden) und den ästhetischen Besonderheiten und ‚Duftmarken’, auch Bruchstellen und Widersprüchen. Deshalb ist es für das Verstehen von Foto- und Video-Eigenproduktionen auf der Ton- und Bildebene, bei Montage/Schnitt wichtig, auf verschiedene Punkte zu achten (siehe die Hinweise in Niesyto 2006, S. 283 und Niesyto 2018, S. 790 f.).

Kontextrelevanz

Unabhängig von unterschiedlichen methodologischen Grundpositionen sind Faktoren wie die Mehrdeutigkeit (die vielen bildsprachlichen und filmischen Ausdrucksformen innewohnt) oder begrenzte Bild- und Filmkompetenzen bei Produzent*innen gewichtige Gründe, die gegen eine kontextfreie Foto- und Filmanalyse sprechen. Zu Überinterpretationen kann es z.B. kommen, wenn formale Analysen ein zu großes Gewicht erhalten oder wenn zu schnell von einzelnen formal-ästhetischen Gestaltungselementen auf Kohärenzen im Bereich generalisierter Wissensbestände geschlossen wird. Deshalb erscheint es nicht nur bei medialen Eigenproduktionen notwendig, die bei der Bild-/Filmbeschreibung, der Formanalyse und dem Symbolverstehen gewonnenen Erkenntnisse mit dem vorhandenen Kontextwissen abzugleichen, um Stimmigkeit und Geltung von Analysen und Interpretationen zu überprüfen (Näheres zur Kontextrelevanz siehe Niesyto 2006, S. 276-279). Auch ein Blick in die internationale Forschungslandschaft, insbesondere in die traditionsreichen Bereiche der Visuellen Anthropologie und der Visuellen Soziologie, unterstreichen die Kontextrelevanz bei Foto- und Filminterpretationen. Stellvertretend sei auf das von Jon Prosser (2001) editierte Buch „Image-based Research“ hingewiesen, in dem u.a. ein internes und ein externes Kontextwissen unterschieden wird (Beitrag von Prosser & Schwartz, S. 125 f.).


Publikationen

  • Niesyto, Horst (2018): Symbolverstehen in Video-Eigenproduktionen. In: Handbuch Qualitative Videoanalyse, hrsg. von Christine Moritz und Michael Corsten. Wiesbaden: Springer VS, S. 781-795. Link
  • Niesyto, Horst (2017): Visuelle Methoden in der medienpädagogischen Forschung: Ansätze, Potenziale und Herausforderungen. In: Forschungswerkstatt Medienpädagogik. Projekt – Theorie – Methode, hrsg. von Thomas Knaus. München: kopaed, S. 59-95. Onlineversion
  • Niesyto, Horst (2009): Visuelle Methoden in der medienpädagogischen Forschung. In: Handbuch der Erziehungswissenschaft, hrsg. von Gerhard Mertens, Ursula Frost, Winfried Böhm, Volker Ladenthien. Band III/2, bearbeitet von Norbert Meder, Cristina Allemann-Ghionda, Uwe Uhlendorff, Gerhard Mertens. Paderborn: Ferdinand Schöningh, S. 821-829.
  • Niesyto, Horst / Moser, Heinz (2007): Editorial zum Themenheft „Qualitative Forschung in der Medienpädagogik“ der Online-Zeitschrift MedienPädagogik, Ausgabe 14 (2007/08). Link
  • Winfried Marotzki / Horst Niesyto (Hrsg.) (2006): Bildinterpretation und Bildverstehen. Methodische Ansätze aus sozialwissenschaftlicher, kunst- und medienpädagogischer Perspektive. Reihe Medienbildung Gesellschaft. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006. Link  Darin:
    • Niesyto, Horst / Marotzki, Winfried: Einleitung, S. 7-13.
    • Niesyto, Horst: Bildverstehen als mehrdimensionaler Prozess. Vergleichende Auswertung von Bildinterpretationen und methodische Reflexion, S. 253-286. Preprint
  • Niesyto, Horst / Marotzki, Winfried (2004): Editorial zum Themenheft „Visuelle Methoden in der Forschung“. In: Online-Zeitschrift MedienPädagogik 1/2004. Link
  • Jürgen Belgrad & Horst Niesyto (Hrsg.) (2001): Verstehen und Produktion in pädagogischen Kontexten. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren. Darin:


Visuelle Methoden in Promotionsprojekten

In mehreren Promotionsprojekten, die ich begleitete, war die Integration visueller Methoden in das jeweilige Forschungsdesign sehr wichtig.

Titelseite der veröffentlichten Dissertation von Margrit Witzke (2004)

Margrit Witzke: Selbstbilder in eigenproduzierten Videos. Ein Vergleich präsentativer und diskursiver Selbstdarstellungen Jugendlicher; Veröffentlichung (2004)

Empirischer Gegenstand der Dissertation sind drei Fallbeispiele aus dem internationalen Forschungsprojekt > VideoCulture. Die Studie belegt auf der Grundlage eines mehrdimensionalen Untersuchungsdesigns die spezifischen Vorteile, die präsentative Darstellungsmöglichkeiten Jugendlichen bieten, um in Videofilmen handlungsleitende Themen in Verbindung mit Bildern, Musik und Medienzitaten symbolisch zu verarbeiten. Im methodischen Teil wird u.a. ein mehrstufiges Verfahren zur Filmanalyse entwickelt.

Peter Holzwarth: Integrationschancen im Kontext von Migration, Mediennutzung und Schule. Video als Zugang zu Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund; Veröffentlichung (2008)

Die Dissertation ist in interdisziplinärer Perspektive im Schnittfeld von Migrationsforschung, medienethnografischer Feldforschung und medienpädagogischer Praxisforschung angesiedelt. Die Arbeit entstand in Zusammenhang mit dem EU-Praxisforschungsprojekt > CHICAM. Im Methodenteil bezieht sich Holzwarth in Erweiterung des Ansatzes > Ei­genproduktion mit Medien auch auf die Methode „Photo-elicitation“, die u.a. in der Visuellen Soziologie angewendet wird. Hinzu kommen – neben teilnehmender Beobachtung und Interviews ­– Methoden der Videodokumentation, ein Medienfragebogen und die Entwicklung eines Analysemodells für Foto- und Video-Eigenproduktionen. Ein spezielles Kapitel reflektiert die methodischen Erfahrungen und die Chancen visueller Forschung.

Titelseite der veröffentlichten Dissertation von Jeldrik & Stefanie Pannier (2012)

Jeldrik Pannier und Stefanie Pannier: Bilder prägen. Eine interdisziplinäre Untersuchung der Einflüsse auf die Produktion visueller Kriegs- und Krisenkommunikation (kooperatives Promotionsprojekt); Veröffentlichung (2012)

Die gemeinschaftliche Dissertation ist eine interdisziplinäre Arbeit im Schnittfeld von Medienwissenschaft, visueller Kommunikation und Medienpädagogik. Leitender Gedanke ist die Frage nach dem Produktions-Rezeptions-Zusammenhang von visuellen Kommunikaten. Die Arbeit fokussiert auf Kriegs- und Krisenfotografien und die Einflüsse bei ihrer Entstehung. Im zweiten Hauptteil untersucht die Arbeit auf sekundäranalytischer Basis Kinderzeichnungen zum Irakkrieg 2003 und analysiert Themen, Symbolisierungsformen und damit verbundene subjektbezogene und mediale Einflüsse. Im Methodenteil kommen narrativ-biografische Interviews in Verbindung mit einer rekonstruktiven Fallanalyse zum Einsatz. Im Rahmen des Medienbiografie-Ansatzes wird die Methode des Medienkaleidoskops weiterentwickelt.

Christoph Eisemann: Audiovisuelle Selbstdarstellung im C Walk auf YouTube; Veröffentlichung (2015)

Die Dissertation setzt sich mit Bedingungen jugendkulturellen Handelns auf der Videoplattform Youtube auseinander und analysiert die Bedeutungen, die dieses Handeln für Jugendliche hat. Dies erfolgt auf der methodologischen Basis der Grounded Theory Methodology (GTM) am Beispiel der Jugendkultur des C Walk (Straßentanzstile einer weltweit verbreiteten Jugendkultur). Die Arbeit verzichtet auf einen abgeschlossenen Theorieblock und entwickelt wichtige Teile der Theorie aus der konkreten Analyse des empirischen Materials heraus; sie folgt damit einem wesentlichen Prinzip der GTM. Bei der Analyse audiovisueller Selbstpräsentationen lehnt sich die Studie im methodischen Teil an das Rahmenkonzept einer lebensweltlichen und kontextbezogenen Film- und Videoanalyse an. Christoph Eisemann erhielt für seine Dissertation 2016 den Promotionspreis der Sektion Medienpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE).

Titelseite der veröffentlichten Dissertation von Katrin Schlör (2016)

Katrin Schlör: Medienkulturen in Familien in belasteten Lebenslagen. Eine Langzeitstudie zu medienbezogenem Doing Family als Bewältigungsressource; Veröffentlichung (2016)

Die Dissertation intendiert in primär theoriebildender Perspektive Zusammenhänge zwischen den Disziplinen der Familienforschung und der Medienforschung aufzuzeigen, um Familie sowohl als Lebenswelt als auch Medienwelt unter Einbezug familiensoziologischer und medienpädagogischer Erkenntnisse tiefergehend zu verstehen. Die Arbeit verortet sich vor allem in der reflexiven Grounded Theory Methodology (nach Breuer). Bei der Dissertation handelt es sich um eine Langzeitstudie, die in mehreren Phasen ausgewählte Familien über vier Jahre hinweg begleitete. Im Projekt wurden – neben teilnehmender Beobachtung, medienbiografisch orientierten Gesprächen und spontanen Alltagsgesprächen – visuelle Methoden intensiv eingesetzt, insbesondere Mediengrundriss-Zeichnungen sowie fotografisch und filmisch dokumentierte Medientagebücher.

Titelseite der veröffentlichten Dissertation von Michael Waltinger (2019)

Michael Waltinger: Das Mobiltelefon im Alltagsleben des urbanen Kenia. Eine medienethnografische Studie zur Handyaneignung unter besonderer Berücksichtigung von Alltagsmedienkompetenzen; Veröffentlichung (2019)

Im Zentrum steht die Fragestellung, wie Mobiltelefone in das Alltagsleben in einem urbanen kenianischen Kontext eingebettet sind und welche Rolle dabei Medienkompetenzen spielen. Als grundlegende methodologische Forschungsperspektive entscheidet sich Waltinger für eine medienethnografische Forschung in Verbindung mit einem medienaneignungstheoretischen Grundverständnis. Bei den Forschungsmethoden kommen teilnehmende Beobachtung und Feldnotizen, Gruppeninterviews, ethnografische Interviews, ein MediaMap und ein feldbegleitender Kurzfragebogen zum Einsatz. Hervorzuheben ist die Entwicklung der Methode „MediaMap“, die in ihrer Feldanwendung gegenüber den rein verbalen Methoden der Datenerhebung durch haptisch-visuelle Möglichkeiten wichtige zusätzliche Erkenntnisse insbesondere im Bereich der Alltagsmediennutzung erbrachte.