VideoCulture – Video und interkulturelle Kommunikation

Projektdauer: 1997-2000; Förderung: Kultusministerium Baden-Württemberg; Projektleitung: Prof. Dr. Horst Niesyto; Mitarbeiter*innen: Margrit Witzke (Promotionsstelle), Peter Holzwarth, Björn Maurer (alle im Rahmen der Abteilung Medienpädagogik/ PH Ludwigsburg); Kooperationspartner: zahlreiche Partner in Deutschland, Großbritannien, Tschechien, Ungarn und USA (siehe Niesyto 2003, S. 367-370).

Ausgangsüberlegungen

Die Idee zum Projekt VideoCulture entstand Mitte der 1990er Jahre. Im Rahmen meiner medienpädagogischen Arbeit bewegten mich damals vor allem zwei Fragen: Wie kann Medienpädagogik auf dem Hintergrund zunehmender medialer Globalisierungsprozesse dazu beitragen, audiovisuelle und digitale Medien für neue Formen interkultureller Kommunikation zu nutzen? Und: Wie kann im Bereich medienpädagogischer und sozialwissenschaftlicher Forschung eine methodische Öffnung erfolgen, die Formen des Selbstausdrucks mit audiovisuellen Medien stärker einbezieht (ergänzend zu schriftlichen und verbalen Erhebungsmethoden)? Bei der zweiten Frage ging es darum, den Forschungsansatz > Eigenproduktionen mit Medien weiterzuentwickeln. Dieser Forschungsansatz, der der Studie über Erfahrungsproduktion mit Medien (Niesyto 1991) zugrunde lag, regt Jugendliche an, mediale Eigenproduktionen zu erstellen, um hierüber Gefühle, Erfahrungen, Phantasien auszudrücken. Die Studie konnte u.a. die Vorteile präsentativ-symbolischer Ausdrucksformen (Bilder, Musik, Körpersprache) im Kontext eines handlungs- und lebensweltorientierten Forschungsansatzes belegen.


Projektkonzeption

Gegenstand der Studie war die Produktion und die Interpretation von Videofilmen. Die Filme wurden von 14- bis 19-jährigen Jugendlichen aus verschiedenen soziokulturellen Milieus in den beteiligten Ländern produziert. Entsprechend der Projektvorgabe konnten die Jugendlichen ihre Gefühle, Erfahrungen und Phantasien zu Rahmenthemen wie „Jung sein“ und „Gegensätze ziehen sich an“ oder zu einem selbst gewählten Thema mit Bildern und Musik/Tönen ausdrücken, möglichst ohne wortsprachliche Anteile. Die Produktionen entstanden im Rahmen von schulischer und außerschulischer Medienpädagogik. Nach Fertigstellung wurden die Videofilme ausgetauscht (damals gab es noch keine Social-Media-Plattformen) und von den beteiligten Gruppen sowie von weiteren Jugendlichen interpretiert. Die am Projekt beteiligten Forscher*innen dokumentierten und analysierten die bei der Symbolproduktion (Workshops) und beim Symbolverstehen (Interpretation der Videofilme) beobachteten Prozesse, Darstellungen und Interpretationsangebote.

Folgende Fragestellungen standen im Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses:

1. Inwieweit ist es möglich, Formen einer länderübergreifenden, audiovisuellen Symbolsprache im Kontext von Videoproduktionen zu erforschen, an der Gruppen von Jugendlichen aus verschiedenen Sprachräumen und soziokulturellen Milieus beteiligt sind?

2. Welche Inhalte und Stile der Symbolverarbeitung, der Symboldarstellung und des Symbolverstehens können im gesamten Produktionsprozess, in den entstandenen Filmen und in den Interpretationsangeboten der Jugendlichen analysiert werden? Inwieweit sind diese Inhalte und Stile durch verschiedene Kontexte beeinflusst wie Bildungsniveau, soziale Situation, geschlechtsbezogene, ethnische und medienkulturelle Besonderheiten?

3. Welche medienpädagogischen und medienästhetischen Konzepte sind nötig, um interkulturelle Kommunikation mit Video anzuregen? Welche Formen digitaler Nachproduktion sind hierfür sinnvoll?

VideoCulture entwickelte und erprobte einen neuen Ansatz der medienpädagogischen Forschung auf internationaler Ebene. Im Vordergrund standen nicht interkulturelle „face-to-face“-Begegnungen oder der Austausch von „video-letters“ (in Verbindung mit Sprachenlernen), sondern das Erforschen von präsentativ-symbolischen Ausdrucks- und Kommunikationsmöglichkeiten mit Bildern und Musik. VideoCulture war ein Praxis- und Forschungsprojekt, das eine medienethnografische und eine medienpädagogische Dimension umfasste:

  • Die medienethnografische Dimension beinhaltete die Erforschung vorhandener filmischer und ästhetisch-symbolischer Kompetenzen von Jugendlichen. Dabei lag der Fokus auf der Exploration von Elementen und Formen einer audio-visuellen Symbolsprache, die Jugendliche bei der Produktion und beim Verstehen von Videofilmen im Kontext einer interkulturellen Kommunikation verwenden.
  • Die medienpädagogische Dimension bestand vor allem darin, aus der Analyse der Video-Eigenproduktionen und der damit verbundenen Produktionsprozesse und Interpretationsangebote Hinweise für geeignete pädagogische und ästhetische Beratungsformen im Kontext einer interkulturellen Jugendvideoarbeit zu erhalten.

Methodisches Vorgehen: Im Projekt wurden verschiedene Methoden angewendet, um den komplexen Gegenstand zu beobachten, zu dokumentieren und zu analysieren. Hierzu gehörten vor allem: teilnehmende Beobachtung bei den Video-Workshops, Erhebung eines Produktions-Infos, offener Fragebogen für die Interpretation der Videofilme, Gruppendiskussionen, Multimedia-Befragung (in Deutschland), Fallstudien als Basis der Projektauswertung, externe Expertisen zu speziellen Aspekten (vgl. Niesyto 2003, S. 27-45).

Im Folgenden werden einzelne Videofilm-Beispiele gezeigt. Aus urheberrechtlichen Gründen ist auf dieser Webseite leider nur die Wiedergabe der Filmbilder möglich.


Videofilme (Beispiele)

Der Videofilm Die Liebe (03:38 min) entstand in Ludwigsburg. Zum Produktionsprozess und zur Interpretation des Videofilms siehe: Holzwarth, Peter / Maurer, Börn (2003): Kreative Bedeutungskonstruktion im Spannungsfeld von Symbpolproduktion und Symbolverstehen. In: Niesyto, Horst (Hrsg.): VideoCulture. München: kopaed, S. 139-168. Onlineversion (Buch); weitere Texte und Materialien zum Videofilm sind auf der CD-ROM zu Niesyto (2003); siehe auch Projektbeschreibung

Der Videofilm Equilibrium (01:12 min) entstand in London. Zur Interpretation des Videofilms siehe folgende Texte:

  • Buckingham, David und Harvey, Issy (2003): Imagining the Audience. In: Niesyto, Horst (Hrsg.): VideoCulture. München: kopaed, S. 111-138.
  • Röll, Franz-Josef (2003): Heilige Hochzeit. In: Niesyto, Horst (Hrsg.): VideoCulture. München: kopaed, S. 345-358 .

Onlineversion (Buch); weitere Texte und Materialien zum Videofilm sind auf der CD-ROM zu Niesyto (2003); siehe auch Projektbeschreibung

Der Videofilm Selfdestruct (00:59 min) entstand in Los Angeles. Zum Projekt in Los Angeles siehe:

Lamb, Gina (2003): VideoCulture in Los Angeles. In: Niesyto, Horst (Hrsg.): VideoCulture. München: kopaed, S. 261-265.

Onlineversion (Buch); weitere Texte zur Projektarbeit in den USA sind auf der CD-ROM zu Niesyto (2003); siehe auch Projektbeschreibung


Projektergebnisse

Das Projekt fand in London, Los Angeles, New York, Budapest und Prag sowie an verschiedenen Orten in Deutschland statt. In den beteiligten Ländern produzierten Jugendliche aus unterschiedlichen soziokulturellen Milieus insgesamt 36 eigene Videofilme, in denen Alltagsthemen wie Liebe, Freundschaft, aber auch Gewalt und Drogen aufgegriffen wurden. Die Produktionen wurden auf einer CD-ROM der wissenschaftlichen Projektdokumentation (Niesyto 2003) beigefügt. Die CD-ROM bietet darüberhinaus ergänzendes Material zu den Fallstudien im Buch, u.a. Expertisen zu weiteren Videoproduktionen. Auf der Webseite der Abteilung Medienpädagogik ist ein Überblick zu Inhalt und Gestaltung der CD-ROM in deutscher und englischer Sprache zugänglich.

Buchcover Projekt VideoCulture - interkulturelle Kommunikation mit Video

Die wissenschaftliche Projektdokumentation VideoCulture – Video und interkulturelle Kommunikation gibt in einem einleitenden Beitrag einen Überblick über die gesamte Projektentwicklung, die konzeptionellen Grundlagen, die Fragestellungen, den Projektgegenstand, die angewendeten Methoden. Der Ergebnisteil dieses Beitrags fasst entlang der drei Leitfragen die wesentlichen Befunde zusammen und stützt sich dabei auf eine vergleichende Auswertung der erstellten Fall- und Teilstudien (Niesyto 2003, S. 15-110).

In acht Fallstudien werden ausgewählte Produktionen und Interpretationsangebote zu diesen Filmen im Einzelnen analysiert und auf unterschiedliche Aspekte der Leitfragen des Projekts bezogen. Die Fallstudien wurden von Projektmitarbeiter*innen aus den beteiligten Ländern verfasst: Margrit Witze, Peter Holzwarth und Björn Maurer (Deutschland), David Buckingham und Issy Harvey (Großbritannien), Jana Hnilicova (Tschechien), Gina Lamb, JoEllen Fisherkeller, Allison Butler und Emilie Zaslow (USA). Hinzu kam eine weitere Teilstudie der Ludwigsburger Mediensoziologin Renate Müller, die eine Befragung mit dem Multimedia-Computer zu den jugendlichen Reaktionen auf die in den Video-Eigenproduktionen verwendeten audiovisuellen Symbolisierungen durchführte.

Buch-Flyer  Onlineversion

In mehreren Fallstudien konnte aufgezeigt werden, dass Formen einer interkulturellen Kommunikation mit Video auch im Rahmen von Erstlingsproduktionen möglich sind, wenn die Videofilme ein gewisses Maß an geteilten Symbolisierungen enthalten, die ästhetische Aufmerksamkeit erregen, einen emotionalen Zugang ermöglichen und lebensweltlich relevante Themen von Jugendlichen ansprechen. Diese geteilten Symbolisierungen speisen sich in erheblichem Umfang aus global vorhandenen Medien- und Musikkulturen, die Jugendliche kennen und mit unterschiedlicher Kompetenz für den Selbstausdruck mit Video nutzen.

In den Analysen wurden auch milieubezogene und weitere Einflussfaktorn deutlich, die von unterschiedlichen sozial- und medienästhetischen Ausdrucksformn bis hin zu unterschiedlichen Beratungsformen der medienpädagogischen Mitarbeiter*innen reichten (vgl. Niesyto 2003, S. 77 ff., S. 88 ff.). Gleichzeitig zeigen die Fallstudien die Grenzen einer interkulturellen Kommunikation mit Video sowie Ansatzpunkte und konzeptionelle Überlegungen auf, wie sich Jugendliche im bild- und musikästhetischen Bereich neue Kompetenzen im Kontext medienpädagogischer Arrangements aneignen können.

Ergänzend zu den Fall- und Teilstudien gab es einzelne Expertisen, um bestimmte Aspekte näher zu untersuchen. So analysierten Thomas Münch und Ute Bommersheim zwölf VideoCulture-Filme aus musikkultureller Perspektive. Die Medienpädagogen Franz Josef Röll und Karl-Heinz Roller analysierten einzelne Videofilme vor allem unter filmästhetischen und subtextuellen Aspekten. Die Expertisen dienten als zusätzliches Interpretationsmaterial für die Studien der Projektmitarbeiter*innen, um sich aus unterschiedlichen Perspektiven dem komplexen Gegenstand nähern zu können.

VideoCulture war ein Pilotprojekt, das in mehrfacher Hinsicht Neuland betrat. So wurden zum ersten Mal Videofilme, die Jugendliche aus verschiedenen Ländern im Rahmen eines medienpädagogischen Settings erstellt hatten, systematisch dokumentiert und entlang bestimmter Leitfragen ausgewertet. Neu war auch die Form der Dokumentation. Zum ersten Mal legte ein Projekt im Bereich medienpädagogischer Praxisforschung eine CD-ROM vor, auf der ausgewählte Videofilme und weitere Projektmaterialien zugänglich und damit auch für andere Forscher*innen überprüfbar sind. Die CD-ROM (Beilage zum Buch) wurde von Björn Maurer erstellt, ebenso wie eine kompakte Internetpräsentation, die wichtige Teile der CD-ROM enthält > Projektbeschreibungen (Deutsch & Englisch). Weitere Publikationshinweise finden sich auf den persönlichen Webseiten von Dr. Peter Holzwarth und Prof. Dr. Björn Maurer.

In Deutschland erschien zusätzlich zur wissenschaftlichen Projektdokumentation eine praxisbezogene Broschüre, die sich vor allem an Lehrkräfte richtete: „VideoCulture. Videoarbeit, interkulturelle Kommunikation, Schule“, hrsg. vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg (2001). Die Broschüre enthielt Beiträge zur Produktion, zum Öffentlichmachen und zur Interpretation von Videofilmen sowie weitere Anregungen und Hinweise, die sich aus dem Projekt VideoCulture ergeben hatten. Die Broschüre erschien im Auer Verlag (Donauwörth) und wurde vor allem an Schulen in Baden-Württemberg verbreitet (die Broschüre ist inzwischen vergriffen).

Das Projekt hatte national und international eine große Resonanz (siehe Publikationen und Vorträge), insbesondere im Hinblick auf die Weiterentwicklung von Konzepten zur > interkulturellen Medienbildung sowie zum Forschungsansatz > Eigenproduktionen mit Medien / Jugendforschung mit Video. David Buckingham (University of London) lud die Ludwigsburger Forschungsgruppe zur Mitwirkung an einem neuen Projekt ein: > Children in Communication about Migration (CHICAM).


Titelseite der veröffentlichten Dissertation von Margrit Witzke (2004)

Witzke, Margrit (2004): Identität, Selbstausdruck und Jugendkultur. Eigenproduzierte Videos Jugendlicher im Vergleich mit ihren Selbstaussagen. Ein Beitrag zur Jugend(kultur)forschung. München: kopaed. (Veröffentlichung der Dissertation, Link)

Margrit Witzke war Projektmitarbeiterin (Promotionsstelle) und vor allem für die wissenschaftliche Begleitung verschiedener Projektaktivitäten in Deutschland verantwortlich. Das Projekt VideoCulture bildete die empirische Grundlage ihrer Dissertation.


Publikationen

  • Niesyto, Horst (2003) (Hrsg.): VideoCulture – Video und interkulturelle Kommunikation. Grundlagen, Methoden und Ergebnisse eines internationalen Forschungsprojekts. München: kopaed. ISBN: 978-3-935-686-18-1 (376 Seiten + CD-ROM). Link Darin: Niesyto, Horst (2003): Vorwort, S. 7-14; Niesyto, Horst (2003): VideoCulture – Projektentwicklung und Projektergebnisse, S. 15-110. Onlineversion (open access)
  • Niesyto, Horst (2001): VideoCulture – Gegenstand, Methoden, Ergebnisse. In: Selbstausdruck mit Medien. Eigenproduktionen mit Medien als Gegenstand der Kindheits- und Jugendforschung, hrsg. von Horst Niesyto. München: kopaed, S. 157-172.
  • Niesyto, Horst (2001): VideoCulture – interkulturelle Kommunikation mit Video. In: Jahrbuch Medienpädagogik 1, hrsg. von Stefan Aufenanger, Renate Schulz-Zander, Dieter Spanhel. Opladen: Leske + Budrich, S. 351-362.
  • Niesyto, Horst (2001): Handlungsorientierte Medienarbeit und Öffnung der Schule. In: VideoCulture. Videoarbeit, interkulturelle Kommunikation, Schule, hrsg. vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Donauwörth: Auer, S. 5-12.
  • Niesyto, Horst (2001): VideoCulture als Kooperationsprojekt von schulischer und außerschulischer Bildung. In: VideoCulture. Videoarbeit, interkulturelle Kommunikation, Schule, hrsg. vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Donauwörth: Auer, S. 73-76.
  • Niesyto, Horst (2000): VideoCulture – interkulturelle Kommunikation mit Video. In: Kulturwandel und Globalisierung, hrsg. von Caroline Y. Robertson und Carsten Winter. Baden-Baden 2000: Nomos, S. 270-291.
  • Niesyto, Horst (1999): Video als Ausdrucksmedium. Zur medienethnografischen Exploration jugendkultureller Symbolmilieus. In: Selbstsozialisation, Kinderkultur und Mediennutzung, hrsg. von Johannes Fromme, Sven Kommer, Jürgen Mansel, Klaus Peter Treumann. Opladen: Leske + Budrich, S. 327-343. Preprint

Englischsprachige Publikationen

  • Niesyto, Horst / Buckingham, David / Fisherkeller, JoEllen (2003): VideoCulture: Crossing Borders with Young People’s Video Productions. In: Television & New Media. Volume 4, Issue 4 (November 2003): pp. 461-482. Link
  • Niesyto, Horst / Buckingham, David (2001): VideoCulture: an introduction. In: Journal of Educational Media. Vol. 26, Nr. 3, October 2001. Special Issue: The VideoCulture Project. London: Taylor & Francis, pg. 167-172. Preprint
  • Niesyto, Horst (2001): VideoCulture: conclusions and key findings. In: Journal of Educational Media. Vol. 26, Nr. 3, October 2001. Special Issue: The VideoCulture Project. London: Taylor & Francis, pg. 217-225. Preprint
  • Niesyto, Horst (2000): Youth Research on Video Self-productions. Reflections on a Social-aesthetic Approach. In: Visual Sociology, Vol. 15 (2000), pp. 135-153. Preprint
  • Niesyto, Horst (1999): Video and Intercultural Communication. In: Children and Media. Image, Education, Participation. The UNESCO International Clearinghouse on Children and Violence on the Screen at Nordicom, ed. by Cecilia von Feilitzen and Ulla Carlsson. Göteborg: pp. 323-326.
  • Niesyto, Horst (1999): Media literacy and social-aesthetic expression: Intercultural communication by video. In: Students at Risk. Educational Strategies in the United States and Germany, ed. by Mary Lynne Calhoun and Hartmut Melenk. Charlotte: University of North Carolina, pp. 200-212. Preprint

Vorträge

21.-23.11.2003, Potsdam: Forum Kommunikationskultur: „Media Art meets Media Education. Künstlerische Impulse für die Medienpädagogik“. Veranstalter: Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK). Vortrag: „Symbolischer Selbstausdruck mit Medien und globale Jugendkulturen“ (22.11.2003, zusammen mit Peter Holzwarth) Vortragsfolien

04.10.2003, Hamburg: Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde. Vortrag in der AG Visuelle Anthropologie: „Video and global Communication”.

20.-23.06.2003, Bologna: Internationaler AGORA-Kongress: “Children’s Programming in Europe and in the Mediterranea”. Vortrag: „Childhood, practical Media Work and Qualitative Research“ (22.06.2003).

06./07.07.2001, Ilmenau: Fachtagung „Medienidentitäten: Identität im Kontext von Globalisierung und Medienkultur“. Veranstalter: Fachgruppe Soziologie der Medienkommunikation der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und Fachgruppe Qualitative Medien- und Kommunikationsforschung der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK). Vortrag: „Selbstausdruck und Identitätskonstruktion im Kontext interkultureller Kommunikation mit Video“ (06.07.2001, zusammen mit Peter Holzwarth).

31.01.2001, London: Symposium zum Projekt „VideoCulture – Video und interkulturelle Kommunikation“. Veranstalter: Institute of Education (University of London, David Buckingham) and Department Media Education (Ludwigsburg University of Education). Vortrag: “VideoCulture – Video and intercultural Communication”.

13.-17.05.2000, Toronto: Summit 2000: „Children, Youth and the Media: Beyond the Millenium“. Panel über „VideoCulture“ (mit David Buckingham and JoEllen Fisherkeller). Vortrag: „VideoCulture – concept and key findings” (16.05.2000).

14.-18.07.1999, Antwerpen: Konferenz der International Visual Sociology Association (IVSA). Plenumsvortrag: “Youth Research by Video” (16.07.1999).

28.06.1999, Prag: Karls-Universität Prag, Fakultät für Pädagogik. Gastvortrag: „Media and intercultural communication”.

14.08.1999, Los Angeles: Fachkonferenz: „Multiple Voices: Media of Youth Ethnography”. Veranstalter: University of California Los Angeles (UCLA), Department of Psychology (Patricia Greenfield). Vortrag: “VideoCulture – symbolic self-expression and intercultural communication by young people”.

20.-22.03.1998, London: International Conference: „Media 98 – Media, Culture and Education on the Eve of the New Millennium”. Veranstalter: University of London, Institute of Education. Panel “Symbolic Creativity and Youth Media Production”. Vortrag: “Media Education and Forms of Symbolic Processing” (21.03.1998).

05.03.1998, Hamburg: Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). Vortrag: „Methodologische Fragen beim Einsatz von Video in der medienpädagogischen Forschung“ in einer AG über „Medienpädagogische Forschung“.

18.-20.02.1998, Bielefeld: Fachtagung „Selbstsozialisation, Kinderkultur und Mediennutzung“. Veranstalter: Zentrum für Kindheits- und Jugendforschung, Universität Bielefeld. Plenumsvortrag: „Video als Ausdrucksmedium. Zur medienethnografischen Exploration jugendkultureller Symbolmilieus“ (20.02.1998).